Über uns

01.07.2018

Nun leben wir mit unseren 2 Schätzchen und haben uns von der Tibizucht verabschiedet. Leider ist es irgendwann so weit...

Uns begleiten für immer unsere schönen Erinnerungen und all die tollen Kontakte, die wir durch unsere Tibis bekommen haben...

 

 

Wir, mein Mann Eberhard und ich ( Ute ), leben in Wernikow. Unsere 2 Mädels sind schon längere Zeit aus dem Hause und haben ihre eigenen Familien. Wernikow liegt  ca. 8 km von Wittstock/Dosse entfernt und bis zur Autobahn A19 / A24 (Autobahndreieck Wittstock/Dosse) sind es nur 10 Minuten.

 

Wir haben nun 2 Tibimädels. Meine geliebte Arani, Gwendy und unsere Katze Kimba sind inzwischen von uns  gegangen. In unserem Herzen und Gedanken leben sie weiter!

 

Ich bin seit 2003 Mitglied im VDH/KTR (Klub für Tibetische Rassen).

Unsere Tibis geben wir gechippt, geimpft, entwurmt nach erfolgter Wurfabnahme durch einen Zuchtwart des Vereins in ihre neuen Familien.

 

Suchen Sie einen gut sozialisierten Tibet Terrier Welpen, der mit viel Liebe und Sorgfalt im engsten Familienkreis aufgezogen wird und nur in allerbeste, verantwortungsbewusste Hände kommen soll, dann sind Sie bei uns richtig.

Sie können sich bei mir ganz unverbindlich informieren und auch gern nach vorheriger Absprache zu uns kommen.

Meine Geschichte...

 

 

 

 

Ich möchte Ihnen meine Geschichte erzählen, wie ich von klein an mit Hunden aufgewachsen bin und mir die Liebe zu den Hunden praktisch in die Wiege gelegt wurde. Als erstes hatten meine Eltern, mein Bruder und ich unsere Großpudelhündin (sie hatte Papiere), das war 1959.

 

 

 

Als unsere Annette über die Regenbogenbrücke ging, blieben wir nicht lange ohne Hund und unser Ondy (auch mit Papieren), ein kleiner weißer Zwergpudelrüde kam 1969 zu uns. Inzwischen hatten wir noch eine Katze, 2 Kaninchen und Wellensittiche, so war es nie langweilig.

Als ich dann meine eigene Familie hatte, ein paar Jahre ohne Hund lebte und die Kinder das Alter von 3 und 5 Jahren erreichten, war es endlich so weit, einen Hund als neues Familienmitglied, zur Freude von uns allen aufzunehmen. So kam unsere Trixi zu uns, ein kleines weißes Fellknäuel. Wir kauften sie als Bologneser (ohne Pap.) und bezahlten viel Geld für sie, was wir gerne taten, denn wir wollten einen Bologneser. Diese Rasse war damals, 1982, schwer zu bekommen. Als unsere Trixi ausgewachsen war, besuchten wir eine Hundeausstellung in Berlin – Biesdorf. Wir wunderten uns, dass die Bologneser dort anders aussahen, unsere Trixi ähnelte einem Malteser. Nach dieser Ausstellung besuchten wir den damaligen „Züchter“, er wollte nicht mit uns sprechen und „züchtete“ von nun an keine Bologneser mehr, sondern eine andere „Rasse“. Wir hatten unsere Trixi trotzdem sehr lieb und hatten viel Freude miteinander. Nach dem unsere Trixi uns verlassen hatte, sollte wieder ein Hund ins Haus. Dieses mal natürlich mit Papieren.

Mir gefielen damals die Shih–Tzu  sehr gut. Nach einigen Bemühungen bekamen wir Weihnachten 1985 unsere Queen „von Ma–Shay“. Einige Zeit später entschloss ich mich, selbst Hunde zu züchten. Ich machte eine Ausbildung als Zuchtwart und nach bestandener Prüfung wurde ich im Verein als Zuchtwart eingesetzt. Ich wollte nicht einfach nur Hunde vermehren, denn nur mit Papieren hat das Züchten einen Sinn. Mein erster Wurf fiel am 07.06.1987 unter dem Zwingernamen “vom Domhof”. Aus diesem Wurf behielt ich meine Aydeen. Mit Queen hatten wir sehr schöne Würfe, sie wurde 14 Jahre alt und ging dann von uns. Unsere Aydeen bekam nur einen Wurf, wir taten ihr mit den Babys keinen Gefallen, denn sie hatte eine schwere Geburt, darum züchteten wir mit ihr nicht weiter. Aydeen wurde 14,5 Jahre alt, wir hatten viele schöne gemeinsame Jahre. Aydeen ging am 24.12.2001 von uns, sie hatte ein schönes Hundeleben und wir werden sie nie vergessen.

Bevor uns Aydeen verließ, schaute ich mich nach einer anderen Rasse um, sie sollte etwas grösser, aber auch langhaarig sein. Seit 1997 wohnen wir in einem Haus auf dem Lande, mit einem schönen Grundstück und ohne Hund wollten wir nicht mehr sein. Unsere Wahl fiel auf den Tibet Terrier.

Am 21.01.2002 wurde Dendrobates’ Gwendy, die wir uns schon bestellt hatten, geboren. Sie zog 8 Wochen später bei uns ein. Ich wurde wieder Mitglied in einem Verein, dem KTR (Klub für Tibetische Rassen). Meinen alten Zwingernamen konnte ich nicht mehr nehmen, er war inzwischen international schon vergeben. Also suchte ich nach einen Neuen Zwingernamen. Meine Wahl fiel auf Montaways’.

Gwendy wurde für die Zucht vorbereitet. Der KTR stellt im weltweiten Vergleich die höchsten Ansprüche an seine Zuchttiere. Ausser der Zuchtverwendungsprüfung ( Körung ) und zwei Ausstellungen, auf denen der Hund mit mindestens „Sehr gut „ beurteilt werden muss, müssen die Zuchttiere auf HD (Hüftgelenksdysplasie ), PL (Patellaluxation) und Augenkrankheiten untersucht sein. Von den Zuchttieren muss ein DNA – Profil hinterlegt werden. Die Zuchtstätten und Züchter werden genauestens geprüft. Wenn die Untersuchungen den Zuchtkriterien entsprechen und die Körung erfolgreich bestanden wurde, ist die Hündin zuchttauglich. Nun haben sich alle Mühen gelohnt und die züchterische Freude durch Aufzucht von Welpen kann beginnen. Jetzt kommt es darauf an, den passenden Deckrüden zu finden. An Hand der Ahnentafeln verschiedener Zuchtrüden, wählt man einen Rüden, der zu der Hündin passt. Man macht sich die Auswahl nicht leicht.
Am 02.04.2004 war es dann soweit, Gwendy bekam ihren ersten Wurf. Es waren 4 Jungs und ein Mädchen. Es stand von vorne herein fest, dass ich ein Mädchen behalte und ich war sehr froh, dass meine Arani mit dabei war. Mit unserer Gwendy hatten wir 5 wunderschöne Würfe. Im Januar 2010 wurde sie 8 Jahre alt und ging somit aus der Zucht, sie genießt jetzt bei uns ihren Ruhestand. Aus ihrem letzten Wurf, der am 29.06.2009 fiel, behielt ich meine Gulin, die nun in die Fußstapfen ihrer Mama treten soll. Arani hatte bis jetzt auch 3 wunderschöne Würfe. Man sagt, wer einmal einen Tibbi hatte, möchte immer wieder einen. Diese faszinierende, alte fernöstliche, robuste Rasse zieht jeden in seinen Bann. Es ist wie ein Virus, der einen nicht mehr los lässt und ansteckend ist.

Als Züchter gebe ich mir alle Mühe, gut sozialisierte Welpen, dem Rassestandard entsprechend zu züchten. Sie wachsen bei uns im engsten Familienkreis mit viel Liebe und Fürsorge auf und werden auch nur in allerbeste, verantwortungsbewusste  Familien  abgegeben. Der Kontakt zu den neuen Familien ist mir sehr wichtig und ich bin immer für die neuen Hundeeltern da!!!

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© Ute Schultz 2018